AlpBioEco - Aufwertung des bioökonomischen Potenzials von Walnuss, Apfel und Kräutern

06.08.2018

Das übergeordnete Ziel von AlpBioEco ist es, eine nachhaltige Wirtschaft zu fördern und die Märkte und Wettbewerbsfähigkeit der biobasierten Wirtschaft im Alpenraum zu stärken.

Ziel des Projektes:

Entlang der Wertschöpfungsketten von biobasierten Lebensmitteln und Pflanzenextrakten wertet AlpBioEco die bioökonomischen Potenziale von Walnuss, Apfel und Kräutern auf. Mit Hilfe von Open-Innovation-Konzepten identifiziert und entwickelt das Projekt Öko-Innovationen in der biobasierten Wirtschaft. Die Kommunikationsstrategie stärkt das Bewusstsein für Geschäftschancen in der Bioökonomie im Alpenraum.

 

Hintergrund:

Die Ökosysteme des Alpenraums sind Umweltproblemen im Zusammenhang mit wirtschaftlichen Aktivitäten und dem Klimawandel ausgesetzt. Darüber hinaus sehen sich alpine landwirtschaftliche Betriebe und Handwerks- und Verarbeitungsbetriebe mit einem starken Wettbewerb durch die Globalisierung konfrontiert. Der Ausbau der Bioökonomie stellt ein enormes Potenzial für grünes Wachstum und Beschäftigung dar. Da die Wertschöpfungsketten der beteiligten Alpenakteure zu wenig miteinander verbunden sind, wird dieses Potenzial noch nicht ausreichend genutzt. Es gibt zudem einen Mangel an kohärenten Politiken und Strategien, die das Potenzial biobasierter Wertschöpfungsketten fördern. AlpBioEco trägt zu einer integrierten territorialen Entwicklung des Agrarsektors bei und fördert Innovationen für Klein- und Mittelunternehmen, was zu einem besseren Zusammenhalt des Alpenraums führt.

 

Highlights:

  • Analyse des Status Quo der Wertschöpfungsketten Äpfel, Walnüsse und Kräuter im alpinen Raum
  • Entwicklung öko-innovativer Geschäftsmodelle
  • Durchführung von Pilotversuchen der Geschäftsmodelle
  • Erstellung von Richtlinien basierend auf den Informationen und Erkenntnissen der vorher entwickelten und validierten neuen Geschäftsmodelle


Laufzeit:

36 Monate 17/04/2018 – 16/04/2021


Gesamtbudgetsumme:

Rund € 2.140.000,-

 

Konsortium:

13 Projektpartner aus fünf Ländern der EU und zwei Partner aus der Schweiz


Förderschiene: Interreg Alpine Space