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Bioökonomie soll Landflucht stoppen

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Ländliche Regionen im Donauraum werden entvölkert. Ein Interregprojekt mit Beteiligung der Business Upper Austria soll dem entgegenwirken © Pixabay
Ländliche Regionen im Donauraum werden entvölkert. Ein Interregprojekt mit Beteiligung der Business Upper Austria soll dem entgegenwirken © Pixabay

06.08.2020

Cleantech- und Lebensmittel-Cluster der Business Upper Austria entwickeln gemeinsam mit 23 Projektpartnern aus 10 Ländern im neu gestarteten Interreg-Projekt „GoDanuBio“ ein Ausbildungsprogramm sowie Schulungen zu partizipativer Governance rund um das Thema Bioökonomie. So sollen ländliche Regionen im Donauraum für die junge Bevölkerung wieder attraktiver werden.

Das im Vorjahr abgeschlossene 2 ½ jährige Projekt „DanuBioValNet“ hat gezeigt, dass aufstrebende biobasierte Industrien - insbesondere Phytopharmazie, ökologischer Bau und biobasierte Verpackungen - über ein großes wirtschaftliches Potenzial verfügen. Dieses soll nun verstärkt für regionale Entwicklungen genutzt werden. 

Landflucht, ein weitverbreitetes Problem

Der demographische Wandel führt in den Donauregionen und -städten zu großen gesellschaftlichen Umbrüchen. Mehr Beschäftigungsmöglichkeiten und die Aussicht auf ein besseres Leben in den Städten verursachen eine Landflucht bei der jungen Bevölkerung. Die Bewegung der Arbeitskräfte führt zu entvölkerten Gebieten, eine alternde und zunehmend unqualifizierte Bevölkerung bleibt zurück.

Biologische Ressourcen nutzen

Bioökonomie soll nun als ein Instrument eingesetzt werden, um die regionale Entwicklung maßgeblich und nachhaltig zu unterstützen. Der Übergang einer fossil-basierten Wirtschaft auf biobasierte Produkte und Dienstleistungen soll forciert werden. Biologische Ressourcen und Verfahren zur Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen stehen im Fokus und sollen zur Weiterentwicklung ländlicher Gebiete beitragen.

Ausbildungsprogramme beeinflussen Entwicklung

Die Entwicklung entsprechender Ausbildungsangebote und ein Aktionsplan für partizipatives Regieren soll den demographischen Wandel nachhaltig beeinflussen. Schulungen und die spätere Umsetzung der partizipativen Regierungsführung werden die öffentlichen Kapazitäten zur Formulierung von Ist- und Zielwerten erhöhen: Regionen co-kreieren mit relevanten gesellschaftlichen Akteuren. Die Durchführung von Workshops zielt auf ein Concept Mapping zur Identifizierung zukünftiger Kooperationsszenarien mit höchster Relevanz für die Regionen und Städte ab.

 

Projektstart

1.7.2020

Projektende

31.12.2022

Förderschiene

Interreg Danube Transnational Programme 

Konsortium

24 Projektpartner aus 10 Ländern des Donauraums