Digitalisierung schmeckt auch der Lebensmittelbranche

© Adobe Stock / UrbanExplorer
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12.08.2020

Globaler Wettbewerb, neue Technologien, veränderte Wünsche der Konsumenten: Die Lebensmittel- und Getränkeindustrie erlebt zunehmend eine dynamische Veränderung ihrer Marktstrukturen. Die Digitalisierung bietet die Chance, diese Transformation zu meistern und zugleich Lösungswege für zukünftige Herausforderungen zu entwickeln. Das kostenlose Qualifizierungsseminar „U.P.D.A.T.E. für die Produktion der Zukunft“ soll Unternehmen ermutigen, den Digitalisierungsgrad zu erhöhen, um Wirtschaftlichkeit und Effizienz zu steigern.

Digitalisierung ist bei der heimischen Lebensmittelbranche noch nicht so richtig angekommen, obwohl modernste Technologie bei der Lösung vieler Probleme helfen kann. Der Handel kämpft mit immer größeren Anforderungen bei Sortimentsvielfalt, Reaktionszeiten und Flexibilität. Dazu kommen internationale Gesetze zu Lebensmittelsicherheit, Kennzeichnung und Rückverfolgung von Produkten. Verbraucher legen ihr Augenmerk auf Qualität und Frische. Die fünftägige Seminarreihe U.P.D.A.T.E. hat das Ziel, digitale Kompetenzen in den Unternehmen aufzubauen und die Nutzung vorhandener Ressourcen zu optimieren. Jeder Buchstabe von U.P.D.A.T.E steht für einen der Inhalte: Untersuchung von Daten, Predictive Maintenace, Datennutzung, Augmented Reality, Termintreue und Economy Value Added (EVA)

Ressourcen und Individuelles Upgrade 

Die vermittelten Grundkenntnisse sollen die Unternehmen befähigen, Wirtschaftlichkeit und Effizienz zu steigern, Mehrwerte für Kunden/-innen zu generieren und die Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität zu steigern. Das Qualifizierungsseminar wird schon in der Planungsphase maßgeschneidert an die Anforderungen der teilnehmenden Firmen angepasst. Beim Seminar kommt es zur Generierung von innovativem Know-how in den Bereichen Digitalisierung und Prozessoptimierung, basierend auf firmenspezifischen Anforderungen. Durch die Höherqualifizierung der Teilnehmer/-innen soll es den Unternehmen gelingen, intelligente Fertigungstechniken und -Prozesse in deren betrieblichen Alltag zu integrieren, um so deren Produktion zukunftsfit machen zu können. Langfristig könnten so die Unternehmen in der Lage sein, auf die Auswirkungen der Globalisierung, Volatilität, Individualisierung und den demographischen Wandel des Marktes zu reagieren. Abgerundet wird das Seminar durch einen Fachbeitrag zum Thema Chancengleichheit.

Die Seminarreihe wird in fünf Wochen im Oktober und November 2020 gemeinsam mit der FH OÖ/Campus Steyr durchgeführt und wird aus Fördermitteln der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft finanziert. Den teilnehmenden Unternehmen wird bei erfolgreichem Abschluss des Seminars eine pauschale Bildungsprämie von € 1.500,- ausbezahlt.

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Christian Teufel, BSc.

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