Kreislaufwirtschaft mit Biomüll: Kosmetik aus Apfeltrester

Wiederverwenden statt verschwenden – darum geht’s im Projekt SCALE-UP. Hier: biologisch abbaubare Strohhalme aus Apfeltrester
Wiederverwenden statt verschwenden – darum geht’s im Projekt SCALE-UP. Hier: biologisch abbaubare Strohhalme aus Apfeltrester © Miličić

12.08.2022

Äpfel verpackt in Apfelresten, Kosmetik aus Abfall der Teeproduktion oder Kartoffelschalen als Dünger für den Erdäpfelanbau. Keine Zukunftsmusik, sondern ressourcenschonende Möglichkeiten, die das internationale Forschungsprojekt SCALE-UP im Lebensmittel-Cluster der oberösterreichischen Standortagentur Business Upper Austria in den europäischen Regionen etablieren will.

Die Bevölkerung wächst, die Temperaturen steigen und die Rohstoffe werden knapp. Deshalb wird es immer wichtiger, wie wir unsere Ressourcen effizient einsetzen. SCALE-UP arbeitet daran, unsere natürlichen Ressourcen bestmöglich zu verwerten und die Verschwendung auf ein Minimum zu reduzieren. Denn warum sollten Apfelreste verrotten, wenn wir uns damit auch für die nächste Party stylen können?


Geschäftsmodelle gegen die Verschwendung

Erreichen will das Projektteam dieses Ziel mit einer „Community of Practice“, die innerhalb der nächsten 36 Monate zwölf Geschäftsmodelle entwickeln soll. Mit diesen Modellen sollen individuelle Akteur:innen in den Regionen ihr bioökonomisches Potenzial bestmöglich und regional einsetzen können. Voraussetzungen dafür: eine gute Zusammenarbeit von Politik, Unternehmertum und Wissenschaft, überregionaler Wissensaustausch sowie das Weiterentwickeln bereits vorhandener Ideen. Oberösterreich leistet seinen Beitrag hauptsächlich mit Lösungen für die Verwertung von Abfallprodukten in der Lebensmittelerzeugung.


Oberösterreich ist Schwerpunktregion

Neben dem Hauptaugenmerk, das Wissen über Bioökonomie in den Regionen zu stärken, wird SCALE-UP den Akteur:innen und Innovator:innen auch bei der Geschäftsfeld- und Unternehmensentwicklung sowie der Finanzierung beratend zur Seite stehen. Neben Oberösterreich gehören auch Andalusien (Spanien), Pays de la Loire (Frankreich), Strumica (Nordmazedonien), Mazovia (Polen), Nordschweden zu den Schwerpunktregionen.


Projektpartner

 

Dieses Projekt wird im Rahmen des Forschungsförderprogramms Horizon 2020 von der EU gefördert

Dieses Projekt wird im Rahmen des Forschungsförderprogramms Horizon Europe von der EU gefördert.


Das könnte Sie auch interessieren:

DI Kristina Pammer

Projektmanagerin
Mobil: +43 664 8186560
Tel.: +43 732 79810-5324

Kooperationspartner finden