Technologien für Nordafrika

Chancen für österreichische Technologieanbieter in Nordafrika und den Golfstaaten

Impressionen
Impressionen © Business Upper Austria
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EU-South MED Cluster Matchmaking Event & TechDays, 9 - 11 April, 2019 / Casablanca, Morocco
EU-South MED Cluster Matchmaking Event & TechDays, 9 - 11 April, 2019 / Casablanca, Morocco © Business Upper Austria
EU-South MED Cluster Matchmaking Event & TechDays
EU-South MED Cluster Matchmaking Event & TechDays, 9 - 11 April, 2019 / Casablanca, Morocco © Business Upper Austria

24.04.2019

Die Lebensmittelbranche war einer der vier Schwerpunkte einer Clusterkonferenz von 9. bis 11. April 2019 in Casablanca/Marokko. LC-Managerin DI Heidrun Hochreiter lotete für heimische Unternehmen und Forschungseinrichtungen mögliche Kooperationen aus.

„Das Interesse an europäischen Technologien im Bereich Kreislaufwirtschaft und speziell im Bereich „Food Waste“ (Lebensmittelabfall) ist in Nordafrika sehr groß“, erzählt Heidrun Hochreiter. „Wir suchen nun für ein konkretes Forschungsprojekt der Universität Kairo österreichische Institute oder Unternehmen, die hier Lösungen anbieten. Mit österreichischer Technologie will Hochreiter auch in Tunesien punkten. Ein Vertreter eines tunesischen Clusters ist auf der Suche nach einem Technologieanbieter, der Olivenöl verkapseln kann, sodass der leicht bittere Beigeschmack des hochwertigen Öls bei einem Einsatz als Nahrungsergänzungsmittel nicht stört. Auch hier können österreichische Unternehmen Know-how anbieten, ist Hochreiter überzeugt. Diese und weitere mögliche Technologietransfers standen bei den „EU-South MED Cluster Matchmaking Event & TechDays“ am Programm.

VertreterInnen europäischer Cluster-Initiativen der Bereiche Lebensmittel, Automotive, Energie sowie Informations- und Kommunikationstechnologie trafen sich mit TeilnehmerInnen aus Marokko, Tunesien, Ägypten, Libanon und aus den Golfstaaten. Ziel der Konferenz mit Teilnehmern aus Wirtschaft, Forschung und Politik war die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Unternehmensnetzwerken in Europa und den südlichen Mittelmeerländern.“